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Blogeintrag: Dienstag, 02.03.2010
In den aktuellen Gesundheitsberichten ist es immer wieder zu lesen: Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz steigen und damit auch die entsprechenden Krankheitsbilder. Auch in unserer täglichen Beratungsarbeit werden wir immer wieder auf Themen wie Umgang mit zu hoher Belastung, psychischer Druck, Burn-out Phänomene, Suchtphänomene, bossing und mobbing angesprochen.
Neben der Qualifizierung der Führungskräfte, die häufig wenig erfahren im Umgang mit solchen Themen sind („geben wir an die Personalabteilung weiter“) fehlt häufig betriebsinterne Regelungen. Auch bei dem Entwickeln solcher Regelungen (z.B. Betriebsvereinbarung zum Umgang mit Suchtmitteln) nehmen wir einen zunehmenden Beratungsbedarf wahr.
Eine Dienstleistung, die ich in Deutschland noch wenig vertreten finde, ist der Einsatz von EAP-Programmen (employer assistance programs). Ein Wikipedia-Eintrag definiert EAP unter anderem über
Da hier gesundheitliche, betriebssoziologische und orga- nisatorische Problemfelder ineinander greifen können, bieten manche Firmen mittlerweile integrierte Beratungsdienste mit Experten aus verschiedenen Berufen an (Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Coaches) an. Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive erhoffen sich Firmen von EAP – auch im Hinblick auf den demographischen Wandel – vor allem folgende Vorteile:
Auf der Homepage eines der wenigen bereits am Markt aktiven Unternehmen, dem www.fuerstenberg-institut.defindet sich eine - wie ich finde - grafisch gut gelungene Übersicht darüber, was EAP leisten kann.
Da es in Deutschland bislang keine verbindlichen Standards für EAP gibt, fände ich es spannend, Ihre Erfahrungen mit EAP mitzubekommen und an dieser Stelle auch gerne einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Bitte schildern Sie mir über die Kommentarfunktion in diesem Blogbeitrag:
Für einen Selbstcheck zur Situation in Ihrem Betrieb empfehle ich Ihnen einen Besuch auf www.move-europe.de, der Homepage des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP). Dieser Selbstcheck kann Ihnen die Qualität Ihrer Aktivitäten zur Förderung „Psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz“ aufzeigen, zu diesem Zweck erhalten Sie eine Rückmeldung über Verbesserungsmöglichkeiten von Seiten des ENWHP.
Einen weiteren Selbstcheck, diesmal zum Thema Lean Management, darf ich Ihnen abschliessend empfehlen: Meine Kollegin Claudia Heizmann ermöglicht Ihnen die ersten Schritte zu einer schlankeren Büroorganisation: Zum Loquenz Lean Management Check
Mit herzlichem Gruß, Ihr Stephan Teuber
Zum vorherigen Blogeintrag vom 23.02.2010:
Projektarbeit bringt Unternehmen durcheinander
Stephan Teuber bloggt
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