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Blogeintrag: Mittwoch, 17.11.2010
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Personalführung“ (11/2010) steht es schwarz auf weiß: „Wertschätzung mildert Gratifikationskrise … Durch Leistungsdruck erzeugter Stress oder schlechte Führung haben Folgen für Krankschreibungen und vorzeitige Berentungen“, so Dr. Angerer (Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin an der Uni München). Insbesondere die Gratifikationskrise, d.h. das Missverhältnis zwischen der Anstrengung, die eine Person in ihre berufliche Tätigkeit investiert, und der erwarteten Belohnung in Form von (nicht nur) Bezahlung, sondern auch Sicherheit, Karrierechancen oder Anerkennung. Und Anerkennung und Karrierechancen sind in der Regel gut durch die Führungskraft beeinflussbar.
Was ich daran spannend finde: Immer wieder wird von der Geschäftsführung oder dem Vorstand die Position vertreten, Gesundheit sei Privatsache des Mitarbeiters. So kann man denken, ist aber nicht im Sinne der Produktivität des Betriebes. Selbstverständlich ist Gesundheit auch Privatsache des Mitarbeiters – aber nicht ausschließlich!
So wird in dem genannten Artikel deutlich:
Kurzum: gesunde Führung ist gefordert! Und gesunde Führung hat drei Themen:
Entscheidend wird sein, wie die Führungskraft ihren Einfluss auf diese drei Themenfelder deutlich macht; und zwar als Prävention, das heißt in dem Spielraum, den jede Führungskraft hat, bevor die Mitarbeiter oder die Führungkraft selbst erkranken.
Zum vorherigen Blogeintrag vom 03.11.2010:
Demografie Exzellenz Awards 2010
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