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Blogeintrag: Mittwoch, 30.11.2011
"Mit Engelszungen müssen Sie nicht reden, um Ihrem Vorgesetzten klar zu machen, dass Sie Wert auf Work-Life-Balance legen. Sachliche Argumente genügen – und kluges Timing.“
So die Pressemeldung auf www.karriere-journal.monster.de. Eigentlich schade, dass anscheinend schon Bedarf an Argumentationshilfen besteht. Mich wundert das, denn: über Sinn und Unsinn von Maßnahmen, die den/die Arbeitnehmer/-in dabei unterstützen mit seiner/ihrer Belastung resilient umzugehen sollten eigentlich selbstverständlich sein. Und das Patentrezept diese herauszufinden auch: miteinander im Gespräch sein.
Die Initiative von Mitarbeitern/-innen ist sicherlich sinnvoll – aber die Verantwortung, dieses Feld immer wieder zu thematisieren und im Blick zu behalten sollte bei den Führungskräften bleiben. Mitarbeiter/-innen sollten dabei natürlich mitwirken.
Vielleicht schimmert hier ein Thema unserer Unternehmens- und Führungskultur durch: Offensichtlich gibt es immer noch „Tabubereiche“ wie z.B. private Belastungsfaktoren, die schwer im Arbeitsalltag zu thematisieren sind. Wenn ich diesen Gedankengang konsequent weiterdenke, kommen wir zur Frage, wie attraktiv Deutschland noch für gute Fachkräfte ist? Bei z.B. Ärzten ist der Abwanderungstrend aus Deutschland u.a. aufgrund der Arbeitsbedingungen ja schon sozusagen „amtlich“.
Zum vorherigen Blogeintrag vom 28.11.2011:
Fertigkeiten für ein stressfreies Leben
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