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Blogeintrag: Montag, 07.05.2012
Der Spiegel titelt es "Psychische Erkrankungen verursachen 54 Millionen Fehltage" – die Tendenz ist schon seit einigen Jahren eindeutig. Doch wann ziehen wir daraus Konsequenzen?
Bei Konsequenzen kann es nicht darum gehen, Belastung auf jeden Fall zu vermeiden oder zu minimieren. Nein! Gefragt ist ein adäquater und z.T. auch kreativer Umgang mit Belastungen. Immer noch finden wir in der Beratung beim Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ die Tendenz vor, dass da v.a. individuelles Stressmanagement, Burn-out-Prophylaxe für Mitarbeiter u.ä. gefordert wird. Dass das auf jeden Fall sein muss, ist unbestritten!
Doch einen weiterer wichtiger Baustein im betrieblichen Belastungsgefüge befindet sich im Einflussbereich der Führungskräfte. Hier ist „gesunde Führung“ das Thema – und nicht nur unter dem Aspekt wie ich als Führungskraft gesund bleibe, sondern v.a. auch unter dem Aspekt, was ich durch meinen Führungsstil dazu beitragen kann, nicht noch zusätzliche und überflüssige Belastungsreize für meine Mitarbeiter/-innen zu setzen. Das Zauberwort dazu lautet „Anerkennung“.
Unserer Erfahrung nach, geht es hier um eine zeitgemäße Führungskultur auf der einen Seite und Erwartungs-management gegenüber den Mitarbeitern/-innen auf der anderen Seite. Wir als Führungskräfte sind dabei aufgefordert, diesen Spagat aktiv zu gestalten. Den Horizont noch etwas weiter gespannt, gerät jetzt auch das Thema Unternehmenskultur wieder in den Fokus. Ein kleiner Hinweis auf weiterführende Lektüre zum Thema Unternehmenskultur, Führung und Betriebliches Gesundheitsmanagement: eLoquenz Winter 2011.
Zum vorherigen Blogeintrag vom 03.05.2012:
"Warum resiliente Unternehmen erfolgreicher sind!"
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