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Blogeintrag: Freitag, 08.06.2012
In einer Managementrunde sind wir letztens dieser Frage nachgegangen. Steven Covey (in "The 8th Habit", Free Press Verlag) stellt dazu einen schönen Überblick dar.

In Diskussionen komme ich mit Managern auch immer wieder auf den Punkt: nur was Du messen kannst, kannst Du managen! Mir fällt da immer das Eisbergmodell der Kommunikation ein.
Dadurch wird deutlich, dass wir uns mit dem Fokus auf Management immer oberhalb der Wasseroberfläche befinden (was nichts Negatives ist :)). Wichtig ist nur zu wissen, wir befinden uns damit oberhalb der Wasseroberfläche! Was der zusätzliche Fokus auf Leadership bringt, ist das Thema Betriebstemperatur, Emotionalisierung. In der Regel werden Menschen letztendlich nur durch das bewegt oder in Bewegung versetzt, durch was sie auch emotional berührt sind. Und da sollten wir uns unter dem Stichwort Leadership hintrauen – Mitarbeiter/-innen so ansprechen und adressieren, dass Emotionen ausgelöst werden. Ob diese immer zustimmend sein müssen? Ich glaube nicht. Auch in einer auf den ersten Blick ablehnenden Haltung eines Mitarbeiters steckt Energie drin und diese kann als Anknüpfungspunkt für eine intensivere Auseinandersetzung gesehen werden. Bloß dann ist auch die emotionale Intelligenz des Chefs gefordert; was für viele ein Wagnis ist. M.E. ein Wagnis, das sich lohnt!
Zum vorherigen Blogeintrag vom 06.06.2012:
Tipps rund um Demografie, BGM und Führung
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