Zündstoff für Andersdenker

Zündstoff für Andersdenker

Autoren: Anja Förster und Peter Kreuz

Dem Autorenduo geht es um Zündstoff für Andersdenker, das Anregen der eigenen Denke und das kreative Weiterdenken. Dieses Anliegen umzusetzen, ist ihnen in gewohnter Weise gut gelungen. Wer ihren Blog regelmäßig liest, dem sind die Themen dieses Bandes vertraut – was jedoch nicht gegen die Zusammenstellung spricht. Ganz im Gegenteil: Das kompakte Format und die  gute visuelle Gestaltung laden geradezu ein, sich von ein oder zwei Kapiteln anregen zu lassen. Z.B. während einer kurzen Pause.

Andersdenker z.B. bei Personalführung oder Organisation

Die meisten Anregungen habe ich in der zweiten Hälfte gefunden. So die Anregung, neuen Mitarbeitern/-innen nach Ende der Probezeit ein gezieltes Angebot zum Ausstieg zu machen. Mit dem Effekt, dass die Entscheidung für oder gegen den aktuellen Arbeitgeber eindeutig beantwortet werden kann. Eine schöne Antwort auf das Thema Mitarbeiterbindung. Will ich wirklich Mitarbeiter/-innen an´s Unternehmen binden oder geht es eher um eine klare Entscheidung des/der Mitarbeiters/-in für oder gegen das Unternehmen mit all seinen Rahmenbedingungen?

Oder wie schaffe ich einen Rahmen, der Innovationen fördert?
Das Beispiel des Fringe Festivals in Edingburgh, welches ohne zentrale Organisation alljährlich hervorragende Künstler/-innen anlockt, da der Reiz der Selbstorganisation die Kreativität einlädt.

Zum Teil schwer nachvollziehbar ist die These, dass ich als Unternehmen die disruptiven Geschäftsmodelle, die mein eigenes Geschäftsmodell gefährden, aggressiv mit einer eigenen Crew entwickle, um mein eigenes Geschäftsmodell, eben vor der Gefährdung durch andere, nach vorne zu treiben. Hier stelle ich mir den gruppendynamischen Prozess innerhalb des Unternehmens spannend und aufreibend vor, auch wenn der Grundthese unbedingt zuzustimmen ist.

Auffällige Kunden wirken unterstützend

Richtig neugierig im Sinne von „das werde ich in meinem eigenen Unternehmen als nächstes ausprobieren“, bin ich bei der These:
Auffällige Kunden können uns aus der Komfortzone in die Lernzone bringen.
Gerade auffällige Kunden helfen uns, Außergewöhnliches zu entdecken und daraus neue Ideen für das eigene Wirtschaften zu entwickeln.


Mein Fazit

Reinschmökern, anstiften bzw. anzünden lassen und in der Umsetzung auf den eigenen Lernprozess gespannt sein. Ich bin mir sicher, Sie werden Neues entdecken!

 

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