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Innovationsmanagement in Gestalt von Kaizen und Betrieblichem Vorschlagswesen gehören zum Standard in vielen Industriebetrieben. Komplettiert wird das Innovationsmanagement eines unserer Kunden durch Ergo!-Foren. Der Name steht für kreative Ideengenerierung und für konsequente Maßnahmenumsetzung. „Gemeinsam mit Loquenz setzen wir im Ergo!- Programm auf die Führungsriege, die Ideen mit strategischer Kraft produziert und umsetzt“ so die verantwortliche Personalentwicklerin. Während das Betriebliche Vorschlagswesen eher das „Ausbrüten“ von Einzelideen forciert, ergänzt Ergo! das Innovationsmanagement mit regelmäßiger Ideenproduktion und -umsetzung auf der Führungsebene. Die Foren im Halbjahresturnus stärken ganz nebenbei Kommunikationsfluss und Prozesssicherheit.
Konzept und InstrumenteDie im Schema dargestellten Instrumente sind Standardverfahren der Loquenz GmbH, die jedoch bisher in dieser Kombination noch nicht eingesetzt wurden.
Das Gruppendiskussionsverfahren (ASA) deckt Optimierungsbereiche im Unternehmen auf. In einem „Trichterverfahren“ nähert sich die Gruppe (à 6 – 8 Teilnehmer) unter externer Moderation konkreten Themenstellungen. Die Erfahrung zeigt, dass die genannten Felder aus völlig verschiedenen Bereichen kommen und so unterschiedliche Themen umfassen, wie
Die identifizierten Optimierungsbereiche müssen zunächst hinsichtlich zweier Kriterien überprüft werden:
Bestimmte Rahmenbedingungen können nicht von den Teilnehmern beeinflußt werden, die Arbeitsweise innerhalb der Rahmenbedingungen aber sehr wohl. So führen zum Beispiel Rohstoffknappheiten immer wieder zu Umplanungen in der Fertigung. Gegen die Lage auf den Weltmärkten kann keine Ergo!-Gruppe etwas tun – sie kann aber auf die Lieferverzögerungen anders reagieren! Dieser Check sollte vor der Priorisierung der Themen stattfinden, damit nur Sinnvolles weiterbearbeitet wird.
Die Themen sind für jeden sichtbar an die Wände geklebt. Jeder Teilnehmer wählt drei aus. Das Gesamtergebnis ist eine Rangliste der einzelnen Themenbereiche. Dabei zeigte sich in der Durchführung, dass gruppenübergreifend nicht nur sehr ähnliche Themen genannt wurden, sondern auch die Priorisierung zu vergleichbaren Ergebnissen führt. Die Methode liefert keine zufälligen Ergebnisse, sondern entlarvt die Themenfelder wie sie sind.
Die Themenvergabe erfolgt im Ergo!-Forum auf Zuruf. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass die Teilnehmer sich für die Themen entscheiden, die den eigenen Interessen und betrieblichen Zusammenhängen am ehesten entsprechen. Da eine Ergo!-Gruppe aus 6 – 8 Teilnehmern besteht, werden die drei identifizierten Themen von Arbeitsteams à 2 – 3 Personen bearbeitet.
Das SCORE Schema dient unternehmensweit als Strukturierungshilfe. Dieser Vorgabe folgend, wenden auch alle Ergo!-Gruppen das Schema bei der Themenbearbeitung an. Dies sichert unternehmensweit Transparenz und macht das Vorgehen nachvollziehbar.
S = Situation:
Die Verantwortung für die weitere Bearbeitung des Themas liegt bei den jeweiligen Ergo!-Gruppen, die bei Bedarf durch die Personalentwicklung oder den Loquenz Berater unterstützt werden. Jede Gruppe präsentiert vor dem Folgedurchgang der Ergo!-Foren das Ergebnis im Leitungskreis des Standortes. Dieser trifft Entscheidungen über den weiteren Projektverlauf und die Einführung der erarbeiteten Vorschläge. Die erarbeiteten Ergebnisse sind im Intranet allen Teamleadern und Interessierten zugänglich. Fazit der verantwortlichen Personalentwicklerin ist:
„Die Einführung des Ergo!-Programms ist problemlos gelungen. Die Foren laufen, die Gruppen arbeiten und die erwarteten Fortschritte sind gemacht.“
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