Holacracy

Holacracy

Ein revolutionäres Management-System für eine volatile Welt von Brian J. Robertson und Mike Kauschke

Holacracy

– Ein revolutionäres Management-System für eine volatile Welt –

Brian J. Robertson schreibt das Buch aus seinem überreichen Erfahrungsschatz zur Frage, wie kann jeder Mensch im Unternehmen führen und das Unternehmen dadurch maximale Agilität und Flexibilität erreichen. Dazu bieten die gut 200 Seiten zahlreiche Anregungen, die z. T. vertraut sind aber auch viele neue Perspektiven beinhalten.

Die Grundidee von Robertson: Wie kann ich die in Unternehmen und Organisationen vorhandenen Sensoren zur Geltung bringen und in den Führungsprozess einbeziehen? Wer sind diese Sensoren: Die Mitarbeiter/-innen. Wie beziehe ich diese ein: Durch gute (effektive) und effiziente Kommunikation, die den/die Einzelne/n ermutigt, seine Wahrnehmung und Perspektive auch wirklich einzubringen.

Bei diesem „Wie“ zeichnet sich Robertson durch einen hohen Detaillierungsgrad aus. Er beschreibt z. B. auf den Seiten 63 – 80 die Praxis eines Governance-Meetings so nachvollziehbar, dass man meint, diese Elemente möglichst rasch in der eigenen Organisation ausprobieren zu wollen. Insbesondere der Integrative Entscheidungsprozess ist praktisch als „Rezept zum Nachkochen“ dargestellt. Dieses einladende Darstellen des „Wie“ gilt auch für die anderen Strukturmerkmale der Holacracy. Dass man vom Autor durch die dargestellten Entstehungshintergründe und Grundhaltungen, die das Modell der Holacracy tragen, sehr passend an die Praxis herangeführt wird, versteht sich fast von selbst.

Die Silbe „-cracy“ (in Anlehnung an „crazy“) wurde mir beim Lesen wichtig; insbesondere wenn ich mir eine „gut deutsche“ Organisation vorstelle, die Holacracy richtig und hundertprozentig einführen möchte. Ich glaube, solch ein Anspruch lässt dieses Management-System „gegen die Wand laufen“. Robertson selbst weist darauf hin, dass der Einführungsprozess nicht einfach ist (dafür gibt es natürlich von ihm zertifizierte Berater/-innen…). Mir hat das Buch Mut gemacht, einzelne Elemente auszuprobieren – ohne gleich den Anspruch auf das Ganze zu haben (… auch wenn das nicht im Sinne von Robertson ist). Ich beobachte aber in der eigenen Organisation sehr positive Folgen dieses tastenden Herangehens.

Auf jeden Fall ist das Buch absolut lesenswert!

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