OKR – Ziele wirksam formulieren und umsetzen

OKR – Ziele wirksam formulieren und umsetzen

von John Doerr, Klaus Möller, et al.

OKRs – Objectives und Key Results als Erfolgsrezept? Management bei Objectives, Führen über Ziele, ist für viele ein bekanntes Thema. Genauso routinemäßig mag die Erfahrung sein, dass die Formulierung von Zielen häufig nicht ausreicht, um diese auch wirklich zu erreichen. John Doerr hat es sich mit seinem Buch zur Aufgabe gemacht, Ziele, auf die es wirklich ankommt, zu entwickeln, zu messen und umzusetzen. Offensichtlich ist ihm dies so gut gelungen, dass selbst Bill Gates zu diesem Buch sagt: „Ich empfehle dieses Buch jedem, der daran interessiert ist, ein besserer Manager zu werden“.

Fokussieren und sich zu Prioritäten verpflichten – Funktion von OKRs

Die Grundidee hinter OKRs: Nicht nur die Vision in Form von Zielen zu verkünden, sondern auch sehr konkret die Umsetzung der Ziele im Blick zu behalten. „Objectives speisen sich aus Inspiration und fernen Horizonten. Key Results sind etwas erdgebundener und messgrößengetrieben. (…) Key Results sind die Hebel, die man betätigt; die Noten, die man erhält, um das Ziel zu erreichen“ (S. 57-58).

Damit machen Key Results transparent, welche Auswirkungen die Ziele für die Priorisierung und tägliche Arbeit bedeuten. Und da die OKRs von den Führungskräften und Management vorgelebt werden, tragen OKRs zur klaren Ausrichtung des gesamten Unternehmens oder der gesamten Organisation bei.

Weniger ist mehr – wenige Objectives und Key Results helfen zu fokussieren.

Die Erfahrung zeigt, dass drei bis fünf Objectives und Key Results je Quartal genügen, um eine klare Fokussierung zu unterstützen. Mehr OKRs würden für Defokussierung sorgen, weniger wahrscheinlich nicht das Ganze ausreichend abbilden.

Und entscheidend: Die Ziele müssen wirklich bedeutsam sein! Es geht bei OKRs um einen Satz „intensiv gepflegter Ziele, die eine besondere Aufmerksamkeit verdienen und die die Leute im Hier und Jetzt voranbringen. Sie sind eng mit dem größeren Vorhaben verknüpft, von dem man erwartet, dass wir es erreichen“ (S. 62).

Beispiele aus der Praxis im Überfluss

Was das Buch, neben der präzisen Darstellung und Vermittlung von OKRs ebenfalls auszeichnet, sind seine zahlreichen Beispiele aus Unternehmen und Organisationen. Angefangen von Intel über MyFitnessPal und Apple bis hin zu Zume Pizza und Bonos ONE-Kampagne. Die Innenperspektive aus der Beratungspraxis von John Doerr machen die Lektüre der Beispiele faszinierend und spannend.

Eine klare Leseempfehlung und hier der Link zur Buchbestellung.

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