Reframing – Umgestaltung des Kontexts

Reframing – Umgestaltung des Kontexts

Komplexität meistern – eine Dauerthema

Die Grundidee von Andri und Geri Hinnen, der Autoren von „Reframe it!“: Komplexe und komplizierte Inhalte nicht zu vereinfachen, sondern diese sorgfältig umzugestalten und neu zu rahmen, zu reframen. Sie schöpfen dabei aus der Idee des „Cognitive Reframings“. „Im vorliegenden Buch möchten wir den Begriff allerdings umfassender verstehen. Es geht nicht nur darum, Informationen positiv zu besetzen, sondern diese über eine Vielzahl von Techniken und Instrumenten umzugestalten. Reframing bedeutet, den Kontext zu ändern: die Perspektive, den Winkel, das Medium, die Struktur oder die ´Storyworld.“ (S. 11).

Naturgemäß sind bei den 42 vorgestellten Werkzeugen auch Werkzeuge dabei, die einem leichter oder schwieriger zugänglich sind. Relativ sicher bin ich mir bei dieser großen Auswahl, dass auf jeden Fall Werkzeuge dabei sind, die inspirieren.

Reframing – durch visuelle Grammatik

Mich persönlich hat z.B. das Thema „visuelle Grammatik“ angesprochen. Sei es

  • Groß- und Kleinschreibung,
  • Vorder- und Hintergrund,
  • Ausrichtung, Ausmaß der Lesbarkeit,
  • Farben und der Goldene Schnitt,

alles Elemente, die bei der Visualisierung eines Themas oder einer Problematik einer Überzeugung oder Problemlösung im Wege stehen können – oder genau den Überzeugungsprozess und die Problemlösung unterstützen, indem sie die präsentierten Informationen leichtgängig verarbeitbar machen. Am Beispiel eines Lederfabrikanten mit Gästen aus Japan, führen die Autoren das Irritationspotential ungünstiger visueller Grammatik leicht nachvollziehbar mit einem Schmunzeln aus. Mein Keylearning dabei, dass auch kleine Details einen wesentlichen Beitrag zum Auflösen von Komplexität leisten können.

Mein Lesetipp: Locker durch die 42 Werkzeuge blättern und da vertiefen, wo der Blick hängen bleibt. Ich bin mir sicher, dass dann die passenden Werkzeuge auf den jeweiligen Leser treffen.

 

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