18.12.2018

Die Not-to-do-Liste

Ziele für das neue Jahr…

Mein Vorhaben für das neue Jahr: Mehr Weglassen…

Die Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit für die Reflexion.

  • Was ist mir dieses Jahr gelungen?
  • Wo möchte ich für 2019 meine Schwerpunkte setzen?
  • Was sind in Abhängigkeit von meinem „Nordstern“ (vgl. Blogbeitrag Verbesserungskata) meine strategischen Ziele für 2019 und
  • welche Handlungsfelder lassen sich daraus ableiten?

Das Ergebnis dieser Reflexion sind in der Regel To-do-Listen für das neue Jahr.

Persönliche Weiterbildung als Grundlage professioneller Exzellenz

Für mich bietet sich die Adventszeit für persönliche Weiterbildungen an. Ein Weiterbildungsworkshop hat dieses Jahr den Titel getragen: „Was taugt meine Lebens-, Berufs- bzw. Unternehmensstrategie?“ Eingestiegen sind wir mit dem Modell der energetischen Bilanzierung. Es ist sowohl auf mich als Person, als auch auf Teams und Organisationen anwendbar. Mein Ergebnis hat mich für 2018 beruhigt – das Jahr hat mir deutlich mehr Kraft gegeben als genommen.

Besonders gespannt war ich auf den Blick Richtung 2019. Schon in der Vorbereitung sind mir Themen durch den Kopf gegangen, die ich für 2019 endlich anpacken sollte. Ausgangspunkt der Reflexion bildeten meine Kernwerte. Von diesen ausgehend wurde reflektiert, was die Realisation meiner Kernwerte im vergangenen Jahr gestärkt hatte. Es war bestärkend festzustellen, dass ich 2018 doch etliche Chancen und Momente genutzt hatte, um meinen Kernwerten entsprechend zu entscheiden und zu handeln. Offensichtlich war 2018 ein gutes Jahr, um meinen Kernwerten in meinem (nicht nur Arbeits-)Leben mehr Raum zu geben. Darauf aufbauend erfolgte ein erstes Brainstorming Richtung 2019. Welche Ideen tauchen auf, um diesen Kurs fortzuführen.

Reduktion verstärkt den Fokus

Überraschend war an dieser Stelle der Vorschlag, keine To-do-Liste zu entwerfen, sondern eine Not-to-do-Liste. Warum sollte eine Liste mit Dingen, die ich 2019 weglassen möchte, für mich Sinn machen?

Eigentlich klar. Eine Strategie setze ich nicht um, indem ich mir noch mehr Dinge aufhalse, sondern indem ich die Dinge weglasse, die nicht der Strategie dienen. Erst dann entsteht Raum für die Dinge, die der Strategieumsetzung dienen!

Ein zweiter Hinweis war für mich noch wertvoll: Jede Strategie hat Vor- und Nachteile. Wenn sich die Nachteile einstellen, besteht keine Notwendigkeit, die Strategie zu ändern. Sondern es gilt die einfache Devise „Durchhalten!“. Die Nachteile der von mir gewählten Strategie waren bei der Entscheidung für diese Strategie bekannt. Insofern bestätigt das Auftauchen der Nachteile die Vollständigkeit meiner strategischen Entscheidung :-).

Wer sich dafür, wie auf der Grundlage des vernetzten Denkens strategische Fragestellungen praktisch zu klären sind, interessiert, dem sei mein geschätzter Berufskollege Gunter Steidinger vom StrategieCentrum Schwarzwald-Bodensee empfohlen. Jeder seiner Workshops bereichert mich nicht nur in meinem beruflichen Handeln.

Ich bin gespannt auf weitere Anregungen zum Start ins neue Jahr 2019 und wünsche gesegnete Feiertage!


Kommentare

  • Gunter Steidinger

    Danke für das Signal, dass unsere gemeinsame Arbeit Wirkung zeigt und dass die Umsetzung tatsächlich nicht schwierig ist. Vor allem kostet sie nichts ausser Zeit und Grips, aber kein Geld. Danke für Deine Empfehlung im Text.

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