Introvertierte Führungskraft
Auch Leise können erfolgreich führen – ohne Verstellung
Im Führungscoaching taucht verlässlich eine Frage auf: Muss ich extrovertiert sein, um führen zu können?
Meine Standardantwort: In der Praxis begegne ich häufiger introvertierten als extrovertierten Führungskräften. Der Eindruck mag durch gängige Talkshows ein anderer sein. Introvertierte Führungskräfte und Top-Entscheiderinnen/-Entscheider suchen Talkshows selten auf – den daran gekoppelten Auftrittsstress brauchen sie nicht.
Genau hier setzt „Der stille Chef“ an: praxisnah und fundiert.
Eine introvertierte Führungskraft hat auch Vorteile
Das Kapitel „Was introvertierte Führungskräfte auszeichnet“ stärkt spürbar das Selbstbewusstsein Introvertierter.
Der Autor räumt mit gängigen Vorurteilen auf – etwa Introversion = Schüchternheit oder Führung = Extrovertiertheit – und ermutigt Introvertierte, Führung zu übernehmen.
Erstes Fazit: „Introvertiertheit in der Führung ist mit mehr positiven als negativen Eigenschaften verbunden“ (S. 20).
Führungshinweise für Introvertierte
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf gut 110 Seiten klar auf Praxisfragen der Führung. Wie kommuniziere und netzwerke ich wirksam? Die Themen: Entscheidungsfindung & Innovation, Selbstmanagement & Selbstbewusstsein, Karriereentwicklung & persönliches Wachstum.
Die Vielzahl an praxisnahen Hinweisen ergibt ein reiches Potpourri für Führungskräfte. Mitunter fehlt die analytische Tiefe. Das mag dem Format geschuldet sein. Als Einstiegsliteratur eignet es sich hervorragend. Und das Quellenverzeichnis lädt zur gezielten Vertiefung ein.
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