Generationenübergang
Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns! (Heimito Nollé)
Dieser Schuss Selbstironie im Zitat von Nollé (Autor und Journalist) verweist auf die Frage, die sich jedes inhabergeführte Unternehmen muss: „Wer aus der nachfolgenden Generation ist geeignet (fachlich, methodisch, persönlich…), die Verantwortung für unseren Betrieb zu übernehmen?“
Und die in der nachfolgenden Generation bereitstehenden Kandidat*innen müssen sich selbst überprüfen: Passt der Lebensentwurf als geschäftsführende/ Gesellschafter/in zu mir? Zu meinen Stärken, meinen Talenten, meinen Zukunftsvisionen?
Zusätzlich existiert neben dieser sachlichen Ebene der Generationennachfolge die Ebene der Familiendynamik. Wer fühlt sich wem oder welcher Zusage verpflichtet? Darf es überhaupt den Blick „out of the box“ geben? Darf ich die Familie ent-täuschen, indem ich den Weg der Nachfolge ablehne?
Selbstverständlich gehört zu einem guten Generationenübergang die steuerliche und juristische Expertise. Unser Anliegen ist es, die Perspektive der einzelnen Person und des Familiensystems mit seiner sehr individuellen Dynamik in den Blick zu nehmen.
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