Embodiment – wenn Abstraktes eine konkrete, sichtbare oder körperliche Form annimmt
In unserer Alltagssprache begegnen uns Embodiment-Phänomene ganz selbstverständlich: „Sie ist die Verkörperung von Mut“, „Das Besprochene fühlt sich für mich noch nicht stimmig an“ oder „Da liegt mir noch etwas quer im Magen“.
Das Konzept des Embodiment beschreibt die Idee, dass Denken und Wahrnehmung nicht nur im Gehirn stattfinden, sondern eng mit Körper, Bewegung und Umgebung verbunden sind – und dass der Körper unser Denken beeinflusst.
Embodiment aus vier Disziplinen betrachtet
Die besondere Stärke des Buches: Vier Expertinnen und Experten betrachten Embodiment aus ihren jeweiligen Perspektiven. Das sind die Kognitionswissenschaften (Wolfgang Tschacher), die Psychologie (Maja Storch), die Neurobiologie (Gerald Hüther) sowie die Erfahrung aus langjähriger Körperarbeit (Benita Cantieni).
Für alle, die sich umfassend über das Konzept informieren wollen, ist dieses Buch eine sehr gute Einführung. Egal, ob ich wissen möchte, wie Embodiment überhaupt zum Thema wurde – oder was die Psychologie dazu bereits erforscht hat. Embodiment wird neurobiologisch eingeordnet – und ich bekomme konkrete Wege aufgezeigt, wie ich es im Alltag gesund leben kann. Eine Einführung in Embodiment im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) rundet das Buch ab.
Fazit
Mein Fazit: reinschmökern, ausprobieren – und sich überraschen lassen.
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