„Es ist doch nur Weihnachten …“

Letzten Montag brachte eine Kollegin es im Line-up treffend auf den Punkt:
„Da kommt jetzt bald Weihnachten – und damit ganz hohe Erwartungen. Erwartungen, die Druck bei mir auslösen. Da merke ich, wie mich das aus der Balance bringt. Mein Motto deshalb in diesem Jahr: ‚Es ist doch nur Weihnachten.‘“

Weihnachten nicht überhöhen

Was meinte sie mit ihrem Wochenimpuls „Es ist doch nur Weihnachten“ konkret?

Ihr ging es darum, dass Weihnachten oft mit Harmonie, Freude und glücklichem Beisammensein verbunden wird. Gleichzeitig gibt es – trotz aller Erwartungen – auch Momente voller Spannung, Disharmonie und Sehnsucht.
Beide Facetten existieren nebeneinander. Angeregt dazu hat sie ein Post von „Daily Inspiration“ auf Instagram:

  • Weihnachten ist da – aber es ist nur Weihnachten.
  • Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht lächeln, wenn dir nicht danach ist.
  • Du musst keine Freude erzwingen.
  • Wenn es dir gut geht: Schön!
  • Wenn es dir nicht gut geht: Auch okay.
  • Weihnachten hin oder her – dein Gefühl ist richtig, so wie es ist.
  • Erlaub dir, einfach du zu sein. Ohne „Muss“. Ohne „Soll“.
  • Es ist nur Weihnachten.

Ihr Impuls: Mit dem Satz „Es ist doch nur Weihnachten“ den Anspruch an das Fest – und an sich selbst – nicht zu überhöhen. Neben Harmonie, Freude und gemeinsamem Glück gibt es immer auch die andere Seite der Medaille.
Gerade das „doch nur“ rückt diese andere Seite ins Bewusstsein – und relativiert den inneren Druck, ein perfektes Weihnachten erleben zu müssen.

Weihnachten – sich selbst überraschen lassen

Der Impuls meiner Kollegin hat mich angeregt, mich an Weihnachten von meinen Erfahrungen überraschen zu lassen – und mich dabei vielleicht wieder ein Stück besser kennenzulernen.
Dazu fallen mir einige Beobachtungsimpulse ein:

  • Und natürlich auch meine Triggerpunkte beobachten:
    Wo erwarte ich Dankbarkeit, Wertschätzung oder Zuwendung – und erhalte sie im Weihnachtstrubel nicht?
    Wo bemühe ich mich mit bester Absicht, werde aber nicht wahrgenommen?
  • Das festliche Zusammensein als Gelegenheit nutzen, meine inneren Bilder eines „richtigen“ Weihnachten zu erkennen.
  • Vielleicht werden diese Weihnachtssituationen auch zur Gelegenheit, meine Selbstführung zu reflektieren – mit dem Gedanken im Hinterkopf: Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen.

Weihnachten als Auszeit und Genusszeit

Ich freue mich auf die kommenden Tage als Gelegenheit zur Auszeit – um mich den oben genannten Fragen zuzuwenden. Gleichzeitig freue ich mich auf die genussvollen Momente: beim Essen, Trinken, Musikhören, im Zusammensein mit Familie und Freunden – oder in Bewegung und Sauna. Im Sinne des hedonistischen Wohlbefindens – das nachweislich ein wichtiger Baustein für unser Lebensglück ist.

Weihnachten als Auszeit und Genusszeit – das wünscht das gesamte Loquenz-Team möglichst vielen Menschen!

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