PRESSESPIEGEL

21. DEZEMBER 2015

Jahresbrief der Schwestern von der Heimsuchung Mariä in Zangberg

Die Zukunft eines Klosters gestalten

Im Laufe des Jahres hat Stephan Teuber die Salesianerinnen im Kloster Zangberg zum Thema Selbstverständnis, Markenkern und Führung begleitet und beraten. Es ging um die Frage, wie sich der Konvent bei den aktuellen Rahmenbedingungen (Demografische Entwicklung, sich verändernde Rolle kirchlicher Orte, sich verändernde Anforderungen an Gemeinschaften…) in Zukunft verhalten sollte. Welche Grundhaltung wird diesen Herausforderungen gerecht und welche Konsequenzen hat das auf das Wirken des Konvents?

Beeindruckend war die Tiefe der Reflexion und das Commitment zur gemeinsamen (Lebens-)Aufgabe. Die Schwestern schreiben dazu in Ihrem Jahresbrief: „Auch wir in Zangberg überlegen konkreter, wie wir die Zukunft gestalten. Der Schwesternrat setzte mit Herrn Teuber, einem Managementberater, die Überlegungen zur Struktur unserer Gemeinschaft fort.“ (S. 5).

20. OKTOBER 2015

Budikadidi

Heilung – Bildung – Identität

Afrikanische Impulse für die westliche Welt

Tagung am 13. und 14. November 2015 in Tübingen

 

Afrika kämpft noch immer um seine eigene Identität. Die kirchliche Initiative Budikadidi, „Schule der Selbstständigkeit“ in Tshikapa (Demokratische Republik Kongo) hat zum Ziel, das „Conscience Noire“, das schwarze Bewusstsein d.h. die eigene Identität zu stärken und zu fördern.

Das Bewusstsein für die eigene Identität ist die Voraussetzung für Selbstentwicklung. Dieser Bedarf ist in Deutschland, nicht nur aufgrund der aktuell bei uns ankommenden Flüchtlinge, sondern auch aufgrund der Globalisierung unserer Wirtschaft ein herausforderndes Thema. Wie lernen junge Arbeitnehmer/-innen ihre eigene Identität zu finden, zu entwickeln und zu stärken?

Die Tagung möchte den Austausch und das gegenseitige voneinander Lernen fördern. „Wir wollen weg kommen von der Mentalität, dass nur ´die Europäer´ ´den Afrikanern´ etwas zu geben hätten, und hinkommen zu einer Haltung des voneinander Lernens, des Hörens, der Achtung und des Respekts. Gerade in Zeiten der Flüchtlingssituation in Europa scheint uns – neben aller Bedeutung aktueller Soforthilfe – die Entwicklung einer solchen Haltung, die die Würde des Anderen, des Fremden achtet und sich selbst in Rolle des Empfangenden stellt, als wesentliche Voraussetzung für eine echte Begegnung“ so die Veranstalter.

Heilung Bildung Identität

Heilung Bildung Identität

Im Rahmen der Tagung“ Bildung – Heilung – Identität“ werden 15 Gäste (Bischöfe, katholische Theologen, Lehrer/-innen, Erzieher/-innen und Heilerinnen) aus dem Kongo bzw. mit kongolesischer Herkunft ihre Arbeit und Wirkungsweisen beschreiben. Am Beispiel Heilung werden zwei traditionelle afrikanische Heilerinnen beschreiben, wie Identität durch eine Harmonisierung grundlegender menschlicher Dimensionen wieder erlangt werden kann. Am Beispiel Bildung werden die Gründer und Aktiven der Initiative Budikadidi beschreiben, wie sie das Herausbilden der eigenen Identität, angefangen von der Arbeit in der Geburtshilfestation über Schule und berufliche Ausbildung bis hin zur Hochschulausbildung fördern.

Erzbischof emeritus Monsignore Emery Kabongo Kanundowi (ehemaliger Privatsekretär von Papst Johannes Paul II) wird berichten, wie es durch die Aufforderung von Johannes Paul II, die Aspekte der regionalen Kulturen in die Messe zu integrieren, 1988 zur Schaffung des kongolesischen Ritus in der katholischen Kirche kam.

Im Rahmen der Tagung wird am 14. November um 18.30 Uhr ein Gottesdienst nach kongolesischem Ritus in St. Johannes stattfinden. Zelebrant: Erzbischof Kabongo Kanundowi. Der Gottesdienst wird durch den Chor Bondeko (aus Stuttgart) musikalisch begleitet.

Die Tagung wird von der Universität Tübingen, Katholisch-Theologische Fakultät, in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Johannes in Tübingen und der Seelsorgeeinheit Aidlingen, Ehningen und Gärtringen veranstaltet.

Anmeldung unter folgendem Link.

 

Zum Entstehungshintergrund der Tagung

Seit ca. zwei Jahren trifft sich in Gärtringen und Tübingen ein Kreis von Deutschen mit Christinnen und Christen, die sich um einen Austausch mit Menschen in Afrika bemühen. Konkret geht es um den Kongo und eine Initiative in der Diözese „Luebo“ im Süden des Kongo mit dem Namen Budikadidi, „Schule der Selbstständigkeit“. Dieses Bildungsprojekt, das einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, hat unsere Aufmerksamkeit erweckt. Je mehr wir darüber erfahren, desto mehr glauben wir, die aus Deutschland stammenden Teilnehmer/innen an diesem Gesprächskreis, dass wir viel von afrikanischer Bildung, afrikanischer Wege der Heilung, Spiritualität und der Art und Weise, wie Christen in Afrika das Evangelium leben, lernen können.

Das wichtigste Ziel dieses Kreises ist Austausch und gegenseitiges Lernen. Wir wollen weg kommen von der Mentalität, dass nur „die Europäer“ „den Afrikanern“ etwas zu geben hätten, und hinkommen zu einer Haltung des voneinander Lernens, der Hörens, der Achtung und des Respekts. Gerade in Zeiten der Flüchtlingssituation in Europa scheint uns – neben aller Bedeutung aktueller Soforthilfe – die Entwicklung einer solchen Haltung, die die Würde des Anderen, des Fremden achtet und sich selbst in Rolle des Empfangenden stellt, als wesentliche Voraussetzung für eine echte Begegnung.

Weiterführende Literatur zum kongolesischen Ritus.

Gerne bieten wir die Möglichkeit zum Gespräch mit den Referenten/-innen aus dem Kongo an.

Ansprechpartner: Stephan Teuber, stephan.teuber(at)loquenz.de.

25. SEPTEMBER 2015

BKU-Delegiertenversammlung

BKU-Markenkern: Heimatgeber, thematische Zurüstung und Außenwirkung im Fokus

Auf der BKU-Delegiertenversammlung am 25. September 2015 in Berlin präsentierte Bundesvorstand Stephan Teuber die Ergebnisse und Analysen der BKU-Mitgliederbefragung. Diese wurde im Sommer 2014 durchgeführt und anschließend in den Diözesangruppen und im Vorstand diskutiert. Ein Ergebnis ist, dass der BKU von den Mitgliedern als Heimatgeber und geschützter Raum wahrgenommen wird. Wo noch Handlungsbedarf wie z.B. in der Außenwirkung besteht, lesen Sie im BKU-Journal 4/2015.

12. MAI 2015

brand eins Wissen und Statista

Wiederholte Auszeichnung als „Beste Berater 2015“

Erneut wurde Loquenz von Klienten zu den „besten Unternehmensberatern 2015“ gewählt!

Loquenz erreichte in der Kategorie „Health Care“ – wie bereits 2014 – einen der Spitzenplätze. Auch in der Kategorie „Führung, Organisation & Personal” wurde Loquenz in diesem Jahr als „Bester Berater 2015“ ausgezeichnet. Die Klienten beurteilten Loquenz in beiden Kategorien mit den Höchstwerten.

„Herzlichen Dank, insbesondere an unsere Klienten und Klientinnen, für ihre Empfehlung. Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung. In unserem 25. Jahr als Unternehmensberatung sehen wir uns darin bestätigt, dass gute Beratung immer vom intensiven Miteinander zwischen Auftraggeber und externer Beratungsfirma lebt – inklusive der Höhen und Tiefen einer solch´ produktiven Zusammenarbeit“, erklärt Stephan Teuber und bedankt sich im Namen des gesamten glücklichen Loquenz-Teams für diese Wertschätzung.

Im Branchenreport von brand eins Wissen und Statista wurden nach 2014 zum zweiten Mal die besten Unternehmensberater in Deutschland ausgezeichnet. Von rund 15.000 Beratungsunternehmen haben es 278 Firmen auf die Bestenliste geschafft. Für die Studie haben mehr als 1.400 Berater und Projektleiter eine Bewertung abgegeben und rund 1.500 Führungskräfte von großen, mittleren oder kleinen Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Die gesamte Studie und Bestenliste finden Sie bei brand eins.

13. APRIL 2015

"Heilig´s Blättle" - Magazin der katholischen Kirche in Tübingen

Was hat Demokratie mit Kirche zu tun?

„Die Verfasstheit unserer Kirche hat mit Demokratie erst einmal nichts zu tun. Sie ist in der christlichen Offenbarung begründet und dementsprechend von hierarchischen Strukturen geprägt“, schreibt Stephan Teuber.

Den Artikel "Was hat Demokratie mit Kirche zu tun?" lesen.