Räume für New Work konkret gestalten – gewusst wie!

Räume für New Work konkret gestalten – gewusst wie!

von Dark Horse Innovation

New Workspace Playbook: Das unverzichtbare Praxisbuch für neues Arbeiten in neuen Räumen

Macht der Tischkicker schon New Work – nein. Es geht vielmehr darum, welcher Arbeitsstil soll wann von wem realisiert werden können. Und: Wie kann die Raumgestaltung diesen Arbeitsstil unterstützen? Dazu bieten die Autoren von Dark Horse Innovation eine leicht verständliche Einführung inklusive Planungshilfen.

New Work verändert nicht nur den Arbeitsstil, sondern benötigt auch eine veränderte Arbeitsumgebung

Dass sich Arbeiten Richtung New Work verändert, ist in der Zwischenzeit ein Alltagsphänomen. Viele erleben es am eigenen Arbeitsplatz. Dieser veränderte Arbeitsstil (agil, vernetzt, kreativ und kollaborativ) erfordert auch eine Veränderung der Arbeitsumgebung. Und das nicht als erstes in Designfragen! Die Arbeitsumgebung heute hat die klare Aufgabe, die unterschiedlichsten Arbeitsstile, die New Work erfordert, auch in der Raumgestaltung zu unterstützen.

Kaleidoskop der Arbeitsstile

Das Autorenteam beschreibt sechs verschiedene Arbeitsstile im New Work, sie nennen es „Prinzip“. Angefangen von Network und Teamwork über Creativity und Wellbeing bis hin zu Agility und Identity. Schon alleine diese 100 Seiten lohnen die Lektüre. Trotz der visuell eindrucksvollen Beispiele lenkt sie den Blick des Lesers auf die entscheidende Frage: Wie soll wer wo und mit wem am besten arbeiten können? Dabei belassen es die Autoren nicht bei der reinen Beschreibung. Nein, sie liefern auch gleich noch das Handlungsrezept mit, wie man die Umgestaltung der Arbeitsräume mit hoher Beteiligung der Mitarbeiterschaft in Angriff nimmt.

Neue Arbeitsräume als Change-Projekt

Die zweite Hälfte der knapp 300 Seiten widmet das Autorenteam einer umfangreichen und detaillierten Darstellung, in welchen Schritten die Umgestaltung der Arbeitsräume angegangenen werden kann. Immer auf der Grundannahme, dass das Projekt „neue Arbeitsräume“ als ein Change-Projekt im Sinne einer partizipativen Unternehmenskultur verstanden wird. Die guten Beispiele und Empfehlungen für geführte Iterationen laden dazu ein. Insbesondere gefällt mir das konsequente Erproben von Lösungen und das Gestalten mit Bewährungsvorbehalt.

Meine persönlichen Erfahrungen mit der Neugestaltung von Büroräumen zeigt mir immer wieder: Keine noch so perfekte Planung im Vorfeld kann wirklich alle Eventualitäten erfassen. Es ist besser, die neuen Räume mit einem flexiblen Einrichtungskonzept zu beziehen, ohne den Anspruch zu haben, bereits zu 100% eingerichtet sein zu müssen. Die besten „Leben“ oder Einrichtungsdetails ergeben sich häufig erst, wenn die Räume tatsächlich bewohnt sind. Dann entkräften sich Bedenken aus vorangegangenen Simulationen oder entsteht erst der Mut zu noch konsequenterem Experimentieren. Dazu ermuntern die Autoren.

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