Besser denken: Fokussieren, verstehen, entscheiden – Der neueste Stand der Wissenschaft | Ein Crashkurs fürs 21. Jahrhundert“ von Henning Beck (2025)

Denken ist anstrengend – und doch kann es leichter werden.

Dass Denken anstrengend sein kann, gehört für viele Menschen zur Alltagserfahrung. Eine gewisse Anstrengung, die mit dem Denken verbunden ist, lässt sich vermutlich nicht vermeiden. Gleichzeitig gibt es Wege und Möglichkeiten, dies zu erleichtern. Diesen Möglichkeiten nachzugehen, ist das zentrale Anliegen des Autors Henning Beck.

Was beim Denken alles zu berücksichtigen ist

Dem Autor und promovierten Neurowissenschaftler gelingt es, eine Tour d’Horizon über zentrale Aspekte des Denkens zu bieten. Zum Beispiel geht es um folgende Fragen:

  • Wie kann ich mich besser fokussieren?
  • Wie kann ich mit meiner Aufschieberitis besser umgehen?
  • Wie lassen sich neue Gewohnheiten entwickeln?
  • Welche typischen Fehler unterlaufen uns beim Entscheiden?
  • Wie bleibe ich geistig flexibel?
  • Wie kann ich Gewohntes kritisch hinterfragen?
  • Wie kann ich meine Kreativität gezielt fördern?

Das größte Hindernis auf dem Weg zu besserem Denken ist oft der Mensch selbst

Der Autor verdeutlicht in seinem Buch auf sehr einladende Weise, worin unsere geistige Achillesferse liegt.

„Nicht darin, dass wir nicht clever denken könnten, sondern darin, dass wir es uns selbst schwer machen oder zu bequem sind, in wichtigen Momenten bewusst zu denken. Das größte Hindernis auf dem Weg zum besseren Denken sind oft wir selbst. (…) Kritisch zu denken, Regeln zu brechen, kreativ zu sein, all das ist beschwerlich. Auch deswegen verkaufen wir uns viel zu oft unter unserem geistigen Wert.“ (S. 263–264)

Sich selbst auf die Spur kommen und leichter denken

Für alle, die sich mit den genannten Fragen beschäftigen, ist dieses Buch ein klarer Lesetipp. Es bietet zum einen aktuelle neurowissenschaftliche Einordnungen und zum anderen zahlreiche, sehr konkrete Anregungen für die persönliche Denkpraxis.

Damit ermutigt der Autor – ganz im Sinne der Aufklärung (sapere aude) – dazu, eigenständiges Denken nicht nur zu wagen, sondern darin auch Freude zu entdecken, statt vor allem die Anstrengung des Denkens wahrzunehmen.

Mich hat das Buch nicht nur ermutigt, sondern geradezu eingeladen, beim Thema Denken auch mit mir selbst Experimente zu wagen.

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