07.03.2017

Erst kennen, dann performen

Egal ob in ehrenamtlichen Gremien oder beruflichen Workshops und Besprechungen, immer wieder fällt es auf, dass wir mit hoher Energie über Lösungsideen reflektieren, diskutieren und streiten, ohne genau zu wissen, was mein Gegenüber antreibt, genau diese eine Idee zu favorisieren.

Die Lösung wäre die Frage nach dem eigentlichen Motiv des Gegenübers, doch diese scheint dabei fast intim zu sein.

Spannend wird es meiner Erfahrung nach immer dann, wenn ich mich traue, genau diese Frage zu stellen:

  • „Bitte erklären Sie mir, was Sie antreibt, genau diese Idee bzw. Lösung vorzuschlagen?“
  • „Was schwebt Ihnen vor, ist bei der Realisierung Ihres Vorschlages nachher anders oder besser?“
  • „Sie argumentieren mit sehr viel Herzblut und Feuer. Mir ist noch nicht klar, wofür wir diesen Weg gehen sollen. Wenn wir am Ziel angekommen sein werden, was ist dann anders?“

Und danach entfaltet sich i.d.R. ein intensiver Austausch über den erhofften Nutzen, die erwartete Wirkung… Für mich als Resümée: erst wenn ich die Motivlage meines Gegenübers kenne, bin ich in der Lage mit ihm um sinnstiftende Lösungswege zu ringen. D.h. Mut zur offenen Diskussion. Die Ergebnisse werden für sich sprechen. Herzliche Einladung!


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