16.09.2014

Generationen

„Unternehmen sollten nach einer Studie der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) für ein engeres Zusammenwirken von Alt und Jung sorgen“, so zitiert das Handelsblatt aus dem aktuellen AOK-Fehlzeiten-Report.

Für mich entstehen beim Lesen dieser Meldung zwei Assoziationen:

  1. Gut, dass dieses Thema weiterhin im Aufmerksamkeitsfokus gehalten wird.
  2. Eigentlich sollte es peinlich sein, an solch eine Selbstverständlichkeit erinnern zu müssen.

Beim Oszillieren zwischen diesen beiden Gedanken, wird mir deutlich, dass mit diesem Zitat tatsächlich eine Facette des betrieblichen Miteinanders angesprochen wird, die ein Dauerthema ist: wie gehen wir in unserer Zusammenarbeit in den Betrieben, Organisationen und Verwaltungen miteinander um? Welche Kultur des Miteinanders pflegen wir? Und wie wirkt sich diese Unternehmenskultur positiv oder negativ auf das Unternehmensergebnis aus?

Die Facetten, die beim Thema Unternehmenskultur herausgehoben werden, wechseln im Laufe der Zeit immer wieder. Mal ist es die Generation Y, mal Chef und Mitarbeiter, dann wieder Männer und Frauen in den Betrieben, Jung und Alt, Arbeitnehmer mit unterschiedlicher kultureller Prägung (bzw. mit und ohne Migrationshintergrund) – die Liste ließe sich fortsetzen…

Ich finde es gut, dass die Qualität des Zusammenarbeitens dadurch immer wieder neu thematisiert wird. Meine Überzeugung: in Deutschland als technologisch geprägtem Standort, wird die Qualität der Unternehmenskultur eine wesentliche Größe unserer hoffentlich erfolgreichen weiteren Entwicklung darstellen.

 


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