Lesen und Los-Texten

Das Buch von Anna Gelbert, die selbst erfahrene Autorin ist, ist ein Genuss. Ich interessiere mich schon lange für gute Texte und leichtgängiges Texten. Und die Erfahrung der Autorin im Texten über mehr als zwei Jahrzehnte machen mich neugierig.

Für wen schreibe ich?

Gelbert steigt mit Überlegungen zur Frage nach meiner Zielgruppe ein. Für wen schreibe ich eigentlich? Welche Bedürfnisse haben meine Adressaten? Wie kann ich diese Bedürfnisse wecken und erfüllen? Es geht darum, meine Leser*innen auf eine Customer Journey mitzunehmen. Ob am Ende wirklich eine Kaufentscheidung stehen sollte oder ob es nicht einfach ausreichen mag, dass die Leser*innen wieder auf meinen Blog gelangen – diese Frage müssen alle, die in social media aktiv sind, für sich selbst entscheiden.

 

Ja, es gibt tatsächlich No-Gos beim Texten

Im zweiten Kapitel habe ich gerne über die No-Gos beim Schreiben gelesen und mich selbst immer wieder ertappt gefühlt. Immer wieder wurde mir deutlich, wie viele überzählige Worte auch in meinen eigenen Texten auftauchen. Den vorliegenden Text natürlich ausgeschlossen 😉. Für alle, die den raschen Überblick haben wollen, ist die ultimative No-Go-Liste auf Seite 35 hilfreich.

 

Gutes Texten baut auf guter Vorbereitung auf

Deutlich vermittelt die Autorin die Botschaft: Gutes Texten baut auf guter Vorbereitung auf! Auch in social media ist Texten nicht nur ein Zeitvertreib. Wenn ich es professionell nutzen möchte, dann lohnt sich Vorbereitung. Besser im Vorfeld fünf Minuten mehr investiert, als im Nachgang mit dem Ergebnis nur halbherzig zufrieden zu sein.

 

Jede Plattform hat ihre eigene Schreibe

Was mir vor der Lektüre zwar schon bewusst war, jetzt aber in seiner Radikalität deutlich ist: jede Plattform hat ihre Besonderheiten und erfordert tatsächlich ihre eigene Schreibe. Auch wenn die Plattformen natürlich miteinander verbunden sind. Ich sollte diese nutzen, um auf meinen persönlichen Kanal zu verweisen, der von mir bevorzugt bespielt wird. Diese Verbindung der Plattformen bedeutet noch lange nicht, dass sie nicht ihre Besonderheiten besitzen. Schon alleine aufgrund der deutlich unterschiedlichen Nutzergruppen. Damit ergibt sich eine Vielzahl von Optionen. Leite ich meinen Schreibstil aus der Plattform und den Gewohnheiten ihrer Nutzergruppen ab? Oder gehe ich nicht radikal den entgegengesetzten Weg und screene, bei welchen Personas ich die entsprechende Resonanz erzeuge und fokussiere im Nachgang den Stil meiner Posts entsprechend der anvisierten social-media-Zielgruppe…

 

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