12.11.2013

Unser Hirn denkt visuell

Für alle diejenigen, die diese Funktionsweise des menschlichen Gehirns in ihren Präsentationen besser nutzen wollen, ist das Werk von Kevin Duncan gedacht. Seine Grundidee: Ausgehend von der These „Visualisierung steigert die Verständlichkeit und verbessert die Behaltensquote“ werden Hilfsmittel geboten, wie Zusammenhänge leichtgängig visualisiert werden können.

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Seine Zugangswege in den ersten drei Kapiteln sind die Ausgangsformen des Designs: Dreiecke und Pyramiden, Vierecke und Achsen, Kreise und Torten. Daraus entwickelt er Visualisierungsvorschläge wie:

  • Keile
  • Die Mitte eines Dreiecks als Fokus
  • Gitter und Quadranten
  • Spiel mit Achsen und Größen
  • Zielscheiben und Zwiebeln
  • Teil- und Schnittmengen

In Kapitel vier stellt Duncan Vorschläge zur Visualisierung von Zeitverläufen in Form von Zeitleisten und Jahresansichten mit ihren spezifischen Möglichkeiten der Hervorhebung dar, um im abschließenden Kapitel fünf auf Flüsse und Konzepte einzugehen. Z.B. in Form von:

  • Organigrammen
  • Flussdiagrammen
  • Eimer, Trichter, Eieruhr, Fliege als Argumentationsstruktur

Was Duncan leistet: Er liefert Ideen, wie die eigenen Gedankengänge mit Hilfe gut verständlicher und eingängiger Visualisierungen meinem Gesprächspartner leichter vermittelt werden können. Was er (leider) nicht leistet: fertige Argumentationen zu liefern. Da bleibt der Leser (Gott sei Dank) auf sich selbst angewiesen!

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