01.03.2016

Das Tun entscheidet – Unternehmenskultur und Konsequenz

Aus der Kindererziehung wissen wir es: Kinder werden immer so wie wir sind, nicht wie wir es ihnen erklären!

In Betrieben und Organisationen ist es analog. Nicht die Unternehmenskultur, wie sie in Hochglanzbroschüren und Unternehmenswebseiten auf uns einströmt entscheidet, sondern der tatsächliche Umgang miteinander. Und hier stehen die Führungskräfte naturgemäß im Fokus. Insbesondere bei der Frage, wie diese mit Mitarbeitern/-innen umgehen, die sich konträr oder zumindestens inkonsequent zur offiziellen Unternehmenskultur verhalten.

Für mich sind solche Situationen sozusagen die „Stunde der Wahrheit“ – wird es von den Führungskräften tatsächlich wie propagiert gelebt? Meine Erfahrung: die Mitarbeiter/-innen sehnen sich danach. Sie wollen Klarheit, wie der tatsächliche Umgang miteinander gewünscht ist. Nichts ist für die Mitarbeiter/-innen schlimmer, als wenn bei dieser Frage Führungskräfte und Vorstand nicht eindeutig sind. Insofern sind solche Situationen eine „willkommene“ Gelegenheit, durch Konsequenz und Stringenz im eigenen Führungsverhalten die Ernsthaftigkeit der Unternehmenskultur zu untermauern und eventuelle Interpretations- und Verständnislücken aufzufüllen.

Also: Ein „Willkommen“  den Unterschieden zwischen Ist- und Sollzustand und allen Führungskräften genügend Kraft und Mut, aktiv, konsequent und stringent mit diesen Unterschieden umzugehen.


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