15.10.2013

Die Spielregeln der Netzwerkökonomie – im Überblick gut verständlich erklärt

Der selbst gesetzte Anspruch von Markus Lause und Peter Wippermann ist hoch: „Wie Sie sich mit diesen Regeln [der Netzwerkökonomie, S.T.] in der sich rasant entwickelnden und immer komplexer werdenden globalen Wettbewerbssituation behaupten können, davon handelt dieses Buch“ (S. 12).

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Mit dem breiten Spektrum über die gesellschaftlichen Aspekte, die technologischen Entwicklungen, die Auswirkungen auf menschliches Verhalten, Unternehmensstrukturen und Spielregeln der Zusammenarbeit bis hin zu den sich verändernden Werten, lösen die Autoren ihren selbst gesetzten Anspruch mit dem außerordentlichen breiten Überblick ein. Dadurch bietet sich das Buch v.a. für den ersten raschen Blick auf das Phänomen der Netzwerkökonomie an.

Mit zahlreichen Unternehmensbeispielen beschreibt das Autorenduo ohne große Wertung die aktuelle Situation. Manchmal erscheint die Darstellung fast zu euphorisch. Die Grenzen und der zusätzliche kritische Blick auf unerwünschte Erscheinungsformen wären sicher hilfreich gewesen. Z.B. ist Enterprise 2.0 eine klare Challenge, doch was dazu von Seiten der Führungskultur noch für Entwicklungsschritte zu gehen sind, würde mich auch interessieren. Da werden in Zukunft sicherlich nicht nur technologische Voraussetzungen eine Rolle spielen, sondern v.a. das Verhalten der Führungskräfte, wie z.B. ihr Umgang mit Vertrauensvorschuss, ihre Reaktion auf enttäuschtes Vertrauen u. ä. ist. Hilfreich hätte ich noch Hinweise gefunden, wie ich diese ausführlich skizzierten Spielregeln der Netzwerkökonomie auf meine eigene Unternehmenssituation transformieren kann. Doch das würde vielleicht solch ein Werk auch überfordern.

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