11.10.2013

Diversity provokativ vorgedacht

Aufgrund eines technischen Problems konnte ich in den letzten Tagen keine Beiträge veröffentlichen. Ich bitte dies zu entschuldigen und freue mich, Ihnen nun wieder wie gewohnt Themen und aktuelle Infos präsentieren zu können.

Schließen wir eigentlich Diversity nicht schon durch unsere impliziten Denkroutinen aus? Thomas Sattelberger hat dazu im Tagesspiegel ein aufschlussreiches Interview gegeben. Einige seiner Grundthesen:

  • „Die gefönten Kens und Barbies im Business-Outfit werden nur auf ökonomische Effizienz getrimmt, nicht zu Innovationen animiert.“
  • „Wir haben eine außerordentlich stereotype Selektionskultur“ – Studienabbrecher haben kaum Chancen
  • „Das deutsche Management ist viel zu homogen.“
  • „Globale Beratungen sind militärische Drillanstalten. Dort gelten ähnlich rigide Prinzipien wie bei den Marines: Up or out! Das sind Bootcamps. Wer nicht performt, fliegt raus.“

Ob die Radikalität in seinen Aussagen so wirklich stimmt, ist zu fragen. Beeindruckt hat mich der Grundductus: es geht darum Start-ups mit angewandter universitärer Forschung, unternehmerischen Professoren, Alumni-Organisationen und Wagniskapitalgebern zu verzahnen. Solche Innovations-Cluster sind in Deutschland nicht zu finden.

Doch bei aller Kritik bleibt Sattelberger optimistisch: „Aber ich bin zuversichtlich: Ich glaube fest daran, dass sich Menschen aus ihren selbst gebauten Käfigen befreien können.“


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