19.04.2016

„Du musst Dein Ändern leben“

Über Ostern ist mir dieses Zitat als Karte an einer Kühlschranktür aufgefallen. Es wird Rainer Maria Rilke zugeschrieben.

Denke ich an die zahlreichen Change-Appelle in betrieblichen Veränderungsprozessen legt er exakt den Finger in die Wunde des Change-Managements. Klare Ziele sind Voraussetzung für gutes Change-Management, doch Exzellenz entsteht erst in der Realisierung, im Schaffen von Fakten! Es geht in erster Linie nicht um das Adressieren von Appellen, sondern um das Tun.

Das Gute in den Betrieben und Organisationen ist, dass die gelebte Praxis der Führungskräfte von allen gut beobachtbar ist. Und jeden Tag auf’s Neue die Chance bietet, klare Zeichen zu setzen!

Change-Management ist dadurch in seiner Wirkung sehr gut durch die direkte Führungskraft beeinflussbar und für den Mitarbeiterstab Schritt für Schritt erlebbar. D.h. das Herantasten der direkten Führungskraft an das Neue (mit den natürlicher Weise auftretenden Fehlern, Rückschlägen…) besitzt für die Mitarbeiter die Chance des „Lernens am Modell“. Der Vorteil für die Führungskräfte, dieses permanent durch die Mitarbeiter beobachtet Werdens: Change wird damit direkt – nah am eigenen beruflichen Handeln der Mitarbeiterinnen – erfahrbar. Was will man als Führungskraft mehr? O.k., das verpflichtet natürlich auch ;-)… Aber dazu sind wir Führungskräfte.


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