01.10.2013

E-Mail-Flut zum Teil selbst verschuldet

Das Verhalten der Führungskräfte wirkt sich auch beim Umgang mit E-Mails erstaunlich direkt auf die Quantität der E-Mails im Betrieb aus! Im Harvard Business Manager, Oktober 2013, S. 18-19 wird ein eindrucksvoller Erfahrungsbericht dazu vorgestellt. Hintergrund war die Grundthese, Kommunikation wie einen industriellen Prozess zu sehen und Lean-Methoden zur Optimierung anzuwenden.

Welches Verhalten von Führungskräften beeinflusst nach diesem Erfahrungsbericht die E-Mail-Flut? Als Manager selbst die Anzahl der gesendeten E-Mails deutlich zu reduzieren. Wie erreicht man das? Folgende Tipps werden genannt:

  • E-Mails nur weiterleiten, wenn es wirklich nötig ist.
  • Anzahl der Empfänger möglichst minimieren.
  • Ist eine E-Mail wirklich die passende Kommunikationsform für mein Thema oder ist nicht ein Telefonat oder Gespräch sinnvoller, das mir bereits während des Gesprächs die Möglichkeit eröffnet, Feedback meines Gesprächspartners in Form von Tonalität, Körpersprache… wahrzunehmen?
  • Messen der eigenen E-Mail Frequenz.

Das Ganze wurde mit einer Führungskräfteschulung zum gezielten Einsatz von E-Mails verbunden. Die Ergebnisse sprechen für sich: 7 Prozent Produktivitätssteigerung! Viel Spaß bei der Selbstreflexion. 🙂

Weitere Tipps zum effizienten Umgang mit E-Mails:


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