04.09.2015

Frieden schaffen – ein leider immer aktuelles Thema

Markus Weingardt setzt sich mit diesem Buch das Ziel, das Friedenspotenzial von Religionen darzustellen. Es gibt zahllose Veröffentlichungen zum Konflikt- und Gewaltpotenzial von Religionen, was wir leider auch im Alltag weltweit erleben, doch das Friedenspotenzial wurde laut Weingardt „ignoriert oder marginalisiert“ (S. 7).

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In einer kurzen Einführung über zehn Seiten klärt er wesentliche Begriffe und Zusammenhänge (Konflikt, Frieden, Gewalt) und geht auf Konfliktverläufe und –bearbeitungsstrategien ein. Den Rest der gut 230 Seiten widmet er verschiedenen Ansätzen und Positivbeispielen, wie religiöse Akteure versuchen Frieden zu stiften. Es sind Beispiele aus Deutschland (Kirchenasyl, Ostermärsche, Malteser Migranten Medizin…) und der ganzen Welt (Muslime gegen den Genozid in Ruanda, Die Clubs der Friedensstifter in Sierra Leone, Der Pilgerweg der Wahrheit in Kambodscha, Das Parlament der Weltreligionen, Rabbiner für Menschenrechte in Israel/Palästina…).

Den Abschluss bildet das Projekt Weltethos, begründet von Prof. Hans Küng. Da der Autor bei der Stiftung Weltethos Mitarbeiter ist, sicherlich eine fundierte Darstellung.

Mir gefällt das Buch aufgrund seiner gut aufbereiteten Beispiele für ein Thema, das leider immer noch äußerst aktuell ist.

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