29.07.2014

Geklärte Beziehungen als Leistungsvoraussetzungen

Als Abschluss eines Managementcoachings, bei der Frage nach den Keylearnings, lautet die Antwort kurz und bündig: „Geklärte Beziehungen, sowohl zu den Mitarbeitern/-innen als auch zu meinen Vorgesetzten. Und die Zeit für Absprachen, Teammeetings, Feedbackprozesse u.Ä. nicht als Aufwand, sondern als Investition zu sehen. Nur wenn alle voneinander möglichst exakt all´ das wissen, was sie vom a Anderen für´s Arbeiten benötigen, hat das Gesamtsystem eine Chance gut zu performen.“

Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Immer wieder höre ich die Aussage: „Jetzt muss ich mir auch noch Zeit für diese Besprechung nehmen.“ Nein, das Gegenteil ist der Fall. Nur wenn ich meinen Fokus als Führungskraft darauf ausrichte, dass möglichst alle an Bord exakt wissen, was sie zu tun haben und was sie vom/von der/m Anderen erwarten können, können die Zahnräder sozusagen „ineinander greifen“. Häufig gerät diese Aufgabe aufgrund der Fülle an Fachaufgaben für die Führungskraft in den Hintergrund. Mit dem Effekt, dass umso mehr Zeit für Eskalationen in Konfliktfällen verbraucht wird. Klüger wäre es, diese Zeit als Investition zu sehen und sie ins Vorfeld der Eskalation zu verlagern – sozusagen präventiv zu investieren.

Klar ist, dass ein täglicher Kampf mit den automatisch auftauchenden A-Prioritäten stattfindet. Doch genau diesen gilt es als Führungskraft zu führen. Auf dass die Mitarbeiter/-innen wirklich eine Chance haben, ihre Leistung zu erbringen.


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