21.10.2016

Stadteremiten als Vorbild?!

Bei Mystik und Coaching gehen die Phantasien häufig „Richtung morgens und abends eine Stunde still sitzen und meditieren“.

 

buchbesprechung

Sabine Bobert hat den Anspruch, dass Meditieren mitten im Geschäftsalltag möglich ist. Das fasziniert!

Nach einer ersten Einführung in den Mental Turning Point® – Ansatz (kurz MTP) geht es direkt um das Einüben, entsprechend der drei Dimensionen:

–       Wollen

–       Fühlen

–       Denken

Die Übungen sind immer so klar beschrieben, dass es leicht fällt, diese auszuprobieren. Zusätzlich beschreibt die Autorin:

–       Kriterien, an denen man den eigenen Fortschritt wahrnehmen kann,

–       Hintergründe zum Sinn der einzelnen Übung und immer auch

–       mögliche Schwierigkeiten und Grenzen.

Im Anschluss daran wird die Übung in der Regel erweitert oder durch eine weitere ergänzt, sodass sich eine weiterführende Übungsreihe ergibt.

 

Sehr gut gefallen haben mir die Kapitel gegen Ende des Buches. Z. B. über die Phänomene, die bei der Aktivierung von Selbstheilungskräften auftreten können oder die Warnhinweis in den Kapiteln mit den Stichworten „Stopp!“. Sei es, weil ein Lehrer zum weiterüben wichtig wäre, sei es weil eine „Überdosis“ durch ein zu hohes Tempo droht.

 

Zwar flicht die Autorin die Stichwort MTP immer wieder in ihre Darstellung ein, doch nie zu werblich. Es wirkt eher unspektakulär und damit sehr einladend. Mystik im Alltag, sozusagen beiläufig… Doch keinesfalls stärkt Bobert die Meinung, dass Mystik etwas Beiläufiges sei. Entdecken Sie selbst!

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