MiniMax-Interventionen

MiniMax-Interventionen

15 minimale Interventionen mit maximaler Wirkung von Manfred Prior

Die erfrischende Grundidee der MiniMax-Interventionen lautet: In Gesprächen mit möglichst geringem Aufwand gute Ergebnisse erzielen. Es geht dem Autor Manfred Prior nicht darum, eine bahnbrechende Strategie vorzustellen, sondern um die Feinheit in der Kommunikation. Mini sind die 15 beschriebenen Interventionen insofern, dass sie schnell erlernbar und von jedem leicht und unauffällig anwendbar sind. Auf der anderen Seite sind die Interventionen von großer Wirkung, da Widerstände in Gesprächen abgebaut werden oder erst gar nicht entstehen. Das Augenmerk liegt dabei auf Lösungsorientierung und konstruktiven Frageformen mit dem Ziel, die Arbeit zu erleichtern. Denn: „Es ist leicht, es sich schwer zu machen und schwer, es sich leicht zu machen“.

 

Drei Interventionsbeispiele:

  1. „Noch nicht“: Es ist hilfreich, bei Problemen den Zusatz „noch nicht“ zu verwenden und damit auf Chancen zu fokussieren. D.h. ein chaotischer Schreibtisch bedeutet, dass noch keine Strategie gefunden wurde, die Berge im Entstehen zu verhindern.
  2. „Ob“: In Veränderungsprozessen ist es sinnvoll, Fragen mit „ob“ zu vermeiden. Sie möchten in der Regel nicht wissen, ob sich der Mitarbeiter eine Veränderung vorstellen kann, sondern welche er sich vorstellen kann.
  3. Konstruktive W-Fragen: Fragen, die sich nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen, führen den Gefragten in einen Suchprozess. Also anstelle der Frage: „Gibt es einen Weg…?“ besser fragen „Welche Wege können Sie sich vorstellen?“

Die Grundlagen für den leicht lesbaren Ratgeber sind in verschiedenen Beratungsansätzen zu finden und er richtet sich vorrangig an Therapeuten und Berater. Wen

der therapeutische Sprachgebrauch nicht irritiert, kann auch als Führungskraft praxisnahe Anregungen finden, wie Sie in lähmenden Problemsituationen immer wieder den Dreh in Richtung Lösungssuche schaffen können. Es geht letztlich bei allen Interventionen darum, das Gespräch und das Denken in eine nützliche Richtung zu lenken. Das Buch hält, was es zu Beginn verspricht und ist dazu mit den Kommentaren von „Dr. Bär“ eine unterhaltsame, humorvolle Lektüre für einen langen Winterabend.

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