09.12.2016

NEIN

– Eigentlich geht es um ein entschiedenes JA

Die beiden Autoren sind hinlänglich für gut lesbare, produktiv anregende und seriöse Hinweise zum besseren Umgang mit sich selbst bekannt. Mit „NEIN“ haben sie sich zu Recht wieder als SPIEGEL-Bestsellerautoren bestätigt. Das ganze Buch ist ein Appell an Entschiedenheit. Und zwar die Entschiedenheit zu etwas. Der Blick in das „Lunchpaket“ auf den letzten zehn der 245 Seiten macht dies deutlich. Ihr Lunchpaket sind sechs Tipps:

  1. Treffen Sie endgültige Entscheidungen: Ohne Vorbehalt und mit klarem Commitment.
  2. Üben Sie Dankbarkeit: Dankbarkeit hilft bei der eigenen Entscheidung zu bleiben und sich nicht vom „was sonst noch hätte auch sein können“ ablenken zu lassen.
  3. Bedauern Sie nichts: Es wäre immer noch mehr möglich gewesen. Doch die Konzentration auf das was ist und dieses zu schätzen, sorgt für Zufriedenheit.
  4. Dämpfen Sie Ihre Erwartungen: Nicht selbst die Latte zu hoch legen, sondern bewusst mit einem Entwurf, einer Beta-Version vorangehen und rasch dazulernen.
  5. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen: Es geht um meine Entscheidung. Andere treffen andere Entscheidungen.
  6. Lernen Sie Einschränkungen zu schätzen: Mit Routinen bewältigen wir die enorme Anzahl an Optionen, die uns der Alltag bietet. Routinen können Einschränkungen darstellen – oder das Leben erleichtern.

Die Quintessenz laut Förster/Kreuz: „NEIN zu sagen ist der Türöffner, um Regisseur unseres Lebens zu sein statt Requisit mit Pulsschlag. Wir definieren uns selbst durch unsere Entscheidungen, wozu wir NEIN sagen. Nur so können wir aus dem, was wir sind, das machen, was wir sein wollen“ (S. 245).

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