07.10.2014

Respekt entscheidet

Herzberg hat es mit den Stichworten Hygienefaktoren und Motivatoren schon lange gezeigt

Untersuchungen bestätigen es immer wieder: Der wichtigste Motivationsfaktor für Mitarbeiter/-innen ist 1. Respekt dann folgen auf den nächsten Plätzen

  • 2. Work Life-Balance
  • 3. die Art der Arbeit
  • 4. die Kollegen/-innen und
  • 5. die Qualität der Führung.

Erst auf Rang sechs wird das Grundgehalt und damit der erste finanzielle Faktor genannt.

Wir freuen uns, dass wir damit in unserer Beratungsarbeit mit dem Fokus auf der Qualität der Führung und der Führungssystematik in Betrieben und Organisationen bestätigt werden. Man könnte fast der Meinung sein, dass es eigentlich ganz einfach sei :)…

Doch das Stichwort „Respekt“ weist auf ein wichtiges Detail hin: Es geht nicht allein um Verhalten, sondern auch die Einstellung der Führungskräfte zu ihren Mitarbeitern/-innen, die Führungskultur, ist gefragt. Sehe ich Mitarbeiter/-innen im engen betriebswirtschaftlichen Sinne als „human resources“, dann wird die rein verhaltensorientierte Optimierung des Führungsverhaltens für Mitarbeitern/-innen nur antrainiert und nicht wirklich ernst gemeint, sondern vielmehr respektlos erscheinen. Bekanntlich lauert der „Teufel im Detail“. Meine Grundeinstellung zeigt sich im spontanen Verhalten, in Situationen, die ich nicht im Vorfeld geplant habe. Ein Beispiel, welches mir letzte Woche von Mitarbeitern/-innen berichtet wurde: Ein Mitarbeiter sollte präsentieren, die Verbindung zum Beamer funktioniert nicht richtig, der Chef sitzt neben dem Beamer und kommentiert „Challenges sind unser Alltag“ – er hätte auch aus Respekt vor dem Engagement des Mitarbeiters helfen können…

Zum Weiterlesen: Wirtschaftspsychologie aktuell


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