07.08.2015

Der Untertitel zählt: Glückliche Menschen leisten gerne mehr.

Dieser Grundaussage kann man nur zustimmen!

Corperate Happiness

Oliver Haas gelingt es, das Thema, welche Rahmenbedingungen Menschen eher dazu veranlassen, glücklich zu sein und wie ich diese in meine betriebliche Führungsarbeit integrieren kann, leicht verständlich und gut umsetzbar darzustellen.

Nach einem kurzen einleitenden Kapitel begründet er im Kapitel 2, warum das Glück des einzelnen Menschen der Ausgangspunkt für die Reflexion zum Thema Corporate Happiness sein sollte.

In Kapitel 3 beantwortet er die Frage, wie jeder glücklicher werden kann. Die Dimensionen, die er dabei thematisiert, sind in einem Führungsbuch z.T. noch wenig gebräuchlich:

  • Entwickeln Sie Ihr Weltbild und beeinflussen Sie Ihr Unterbewusstsein
  • Medien als Glücksfalle
  • Die Liebe zum Leben üben
  • Happiness in Krisen
  • Das Glück umarmen.

Spannend wird es im Kapitel 4, wenn er diese Grundideen auf eine happiness-orientierte Unternehmenskultur anwendet. Hier gefallen mir die zahlreichen konkreten Beispiele, die schon allein beim Lesen Anregungen für das eigene Führungsverhalten und die durch mich geprägte Unternehmenskultur liefern. Unterkapitel, die neugierig machen, sind hier z.B.:

  • Tun und tun lassen
  • Sport und Relaxen
  • Prozessmanagement im Licht von Corporate Happiness.

Als gelernter Controller widmet er sich im Kapitel 5 der Frage nach der Erfolgsmessung. Dieses Kapitel liest sich beim ersten Mal etwas nüchtern, entfaltet seinen Charme jedoch im zweiten Durchgang. Das Projektmanagement zu Corporate Happiness schließt den unternehmensspezifischen Teil des Buches mit Kapitel 6 ab. Das abschließende Kapitel 7 wendet den Blick auf Public Happiness. Hier könnten wir als Gesellschaft relativ leicht Rahmenbedingungen in Erziehung und Bildung schaffen, die den Ansätzen der Positiven Psychologie und dadurch uns Menschen deutlich mehr Raum für Entwicklung geben.

Einziger Kritikpunkt: Corporate Happiness – ein Begriff der im Deutschen nicht gerade gängig ist und aufgrund seiner lieblichen Assoziationen wahrscheinlich dafür sorgt, dass das Buch vom Einen oder der Anderen erst überhaupt nicht in die Hand genommen wird. Was ich sehr schade finde!

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