27.03.2015

Japanische und westliche Managementansätze gut gemischt

Der Einstieg ins Thema wird von den Autoren sehr bodenständig gestaltet. Aufgrund der notwendigen Kürze fallen die Ausführung zu Management entsprechend stichwortartig aus – für eine erste Orientierung genügen diese. Zur Vertiefung werden ausreichend Hinweise gegeben. Sehr gut gefallen die Konkretisierungen anhand der Unternehmensbeispiele.

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Die Philosophie von Lean stellen Dahm und Haindl mit einem Blick zurück dar. Ausgehend von der Entstehungssituation im Japan der Nachkriegszeit über die erste Welle Richtung USA und die zweite Welle, mit der die Lean Philosphie dann auch in Europa angekommen ist. Auch hier unterstützen wieder Beispiele aus Unternehmen (Automotive, IT…) das Verständnis beim Leser.

Das identische Vorgehen haben die Autoren für die Vorstellung von Six Sigma gewählt. Da sie diesem Thema im Umfang etwas mehr Seiten spendieren, fällt die Darstellung detaillierter aus. Der quantitative Hintergrund von Six Sigma wird dadurch deutlich.

Knapp nach der zweiten Hälfte der Seiten kommen die Autoren auf Lean Sigma zu sprechen – eine Optimierungsphilosophie, die als erstes an den Stellen im Unternehmen ansetzt, die den größten Wertzuwachs versprechen. In der Hoffnung darauf, dass durch den wahrnehmbaren Wertzuwachs am raschesten Akzeptanz im Unternehmen für ein solches Vorgehen entsteht. Die Darstellung des Ansatzes ist fein gegliedert (Rollen, Rollenprofile, Trainingsinhalte, Schulungsinhalte, Ziele, Roadmap, Change-Management u.v.m.) und wieder durch zahlreiche Firmenbeispiele aus unterschiedlichsten Branchen ergänzt.

Viel Spaß beim Reindenken!

 

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