10.03.2020

„Arbeit ist mehr als nur ökonomische Wertschöpfung“

– der Mensch zählt!

Die diesjährigen Eichstätter Gespräche haben das Thema „Der Mensch als Person“ wieder einmal auf den Punkt gebracht! Und: es bleibt schwierig, da der Mensch ein schillerndes Wesen ist.

Der Mensch und seine Rolle als Person in der Digitalisierung

In Zentrum der Reflexion bei den Eichstätter Gesprächen 2019 standen folgende zwei Fragen:

  1. Wie wird sich die Zukunft der Arbeit angesichts einer Berufswelt gestalten, die sich aufgrund der Digitalisierung in einem tiefgreifenden Wandel befindet?
  2. Und wie können Unternehmen sowie die Politik tragfähige Perspektiven für die Erwerbstätigen entwickeln?

Dabei wurde deutlich, dass der Mensch als Person Dreh- und Angelpunkt der Diskussion ist. Digitalisierung ist nur ein Medium, das im Moment in aller Munde ist. Entscheidend ist, wie wir mit der Person des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin umgehen. Sind Mitarbeiter/-innen Gestalter/-innen des Wandels oder nur Zielgruppe?

Die Antwort: Mitarbeiter/-innen müssen gestalten, Zielgruppe ist zu wenig!

New Work, Co-Working…

Es war mir eine Ehre, das Panel zu New Work und Co. moderieren zu dürfen. Vielversprechende Neuaufbrüche wie ‚New Work‘ oder der mittlerweile allgegenwärtige Co-working space sorgen für Begeisterung und erzeugen gleichzeitig Skepsis. David Wiechmann und Kai Anderson haben bestätigt, dass es letztendlich um den einzelnen Mitarbeiter geht. Des Weiteren hat auch die unternehmerische Erfahrung von Frau Ingrid Hofmann eindrücklich gezeigt, dass der konkrete Mitarbeiter im Fokus der unternehmerischen Überlegungen stehen sollte.

Ordnungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung

Der wissenschaftliche Berater des BKU, Prof. Dr. André Habisch, sieht in den Entwicklungen außerdem eine große Aufgabe für den Unternehmerverband BKU. „Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt schon bald auf den Kopf stellen bzw. sie hat bereits damit begonnen. Ordnungspolitische Mitverantwortung von Unternehmerinnen und Unternehmern ist gefragt, um diesen stürmischen Prozess verantwortlich mitzugestalten: Der BKU hat eine große Tradition darin!“

Ich bin gespannt, wie wir im BKU mit dieser Challenge umgehen werden.

Infolgedessen lautet mein Resümee: Die Frage nach der Rolle des Menschen in den Transformationsprozessen bleibt virulent. Die Frage nach einem guten Umgang mit Tradition in der Disruption bleibt im Moment noch offen.

Deshalb hier ein paar interessante Links für alle, die gerne weiterschmökern wollen.

Arbeit ist mehr als nur ökonomische Wertschätzung

Die Zukunft der Arbeit


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