14.05.2019

Robotic Process Automation und Lean-Administration

Was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden!

Kann Robotic Process Automation (RPA) unsere Bemühungen um Effizienzsteigerungen wie z.B. Lean-Administration eines Tages ersetzen?

Robotic Process Automation kann Prozesse automatisieren

RPA wird den Ablauf am Arbeitsplatz verändern. Der Mitarbeiter als Steuerungsgröße wird immer stärker durch Maschinen substituiert werden können. Die Kontrolle wird in immer weiterem Ausmaß von Algorithmen übernommen werden können und die Abläufe werden aus dem physischen Raum in den digitalen Raum transferiert werden.

Drei Elemente der Automatisierung verändern den Arbeitsplatz - Grafik zum Beitrag RPA

Quelle: https://bit.ly/2VWEa5H

Am Beispiel Buchhaltung ist der Change für alle gegenwärtig. Wer heftet im privaten Bereich noch Kontoauszüge ab oder füllt Überweisungsträger händisch aus, wenn doch alles das Online-Portal meiner Hausbank zur Verfügung stellt?

Was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden!

Lasse ich aktuelle Studien auf mich wirken, dann entsteht bei mir folgender Eindruck:
In nicht allzu ferner Zukunft könnten Sachverhalte und Arbeitsvorgänge, die wir bei Lean-Administration mühsam durch Prozessmapping oder ähnliche Verfahren in Teams erarbeiten, optimieren und stabilisieren, von einem Algorithmus bearbeitet werden können. Eigentlich gut, denn dann ersparen wir uns häufig eher stupide Fleißarbeiten. Aber auch nicht gut, denn was machen wir dann – welche Qualifikationen können wir dann an unserem Arbeitsplatz einbringen?

RPA – die Chance bei jeder Change-Situation: Mitgestalten können!

Eigentlich bietet RPA eine riesige Chance, die es mit den Mitarbeitern und Führungskräften herauszuarbeiten gilt. Wir können uns das Leben bezüglich stupider Arbeitsvorgänge einfacher machen! Dazu taugt die Maschine (der Algorithmus) wunderbar. Und das tatsächlich 24 Stunden rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche, Jahr für Jahr.

Wo sind also die Vorgänge, die sich immer wieder wiederholen? Auch, wenn diese z.T. aktuell als aktive Pausen genutzt werden. Wäre es nicht besser, die Zeit wirklich für Pausen und Regeneration oder Inspiration beim Austausch mit den Kollegen/-innen zu nutzen? Mhm, vielleicht erfordert das einfach noch ein stärker wachsendes Bewusstsein für die Gunst des Müßigganges, insbesondere für Ideen und die Entwicklung von Innovationen. Ein weites Feld …


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